Verkehrspolitik

Verkehrspolitik

Verkehrspolitische Grundsätze der CVP Stadt Bern

Die CVP der Stadt Bern setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung des Verkehrs auf dem Stadtgebiet ein. Wir setzen uns ein für:

  • Einen gesunden Verkehrsmix: Tram, Bus, Auto, Velo und Fussgänger haben alle ihre Vor- und Nachteile. Wir fordern von Parlament und Regierung, dass der Verkehr als Gesamtsystem angesehen und nicht dogmatisch einzelne Verkehrsträger gefördert oder verteufelt werden.
  • Reibungslose Anschlüsse an das regionale und nationale Netz: Die Umsteigepunkte vom Zug auf das Tram/den Bus, die Autobahnanschlüsse aber auch das Carterminal müssen sich reibungslos in den Stadtverkehr einfügen. Dies verhindert Frust bei Pendlern und Missgunst bei Gästen und garantiert die Standortattraktivität.
  • Anreize das klügste Verkehrsmittel zu wählen: Grundsätzlich sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern ihre Transportmittel frei wählen können. Es ist nicht Aufgabe der Stadt „Umerziehung“ durch Zwang der Bevölkerung aufzuerlegen. Wenn ein Transportmittel gefördert werden soll, muss dies mittels Anreizen geschehen. Die „Klugheit“ eines Verkehrsmittels ist zudem verkehrstechnisch und nicht idealistisch zu begründen. D. h. Taktgeber ist die Sicherstellung des Verkehrsflusses in der Stadt und nicht das abstrakte Parteiprogramm.
  • Ersatz, wenn Parkplätze aufgehoben werden: Nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner können auf das Auto verzichten und sich einfach so auf das Velo schwingen. Sei dies aus arbeitstechnischen oder persönlichen (bspw. eingeschränkte Mobilität) Gründen.
  • Eine freie Zufahrt für Handwerker und Zulieferer: Werden Bereiche verkehrsbefreit, muss die Zufahrt für Handwerker und Zulieferer gewährt werden. Alles andere ist gewerbefeindlich.
  • Einen massvollen Einsatz von Zone 30 und Begegnungszonen (Zone 20): Es gilt, die Achsen für den Verkehrsfluss offen zu halten und Langsamzonen nur dort einzurichten, wo Bedarf besteht. Vorsicht gilt zudem bei Zone 20. Da dort die Trottoirs aufgehoben werden, fehlt gerade Kindern eine Orientierungslinie zwischen „sicheren“ Wegen und Orten mit erhöhter Aufmerksamkeit.
  • Sachliche und transparente Berichterstattung: Gerade die Vernehmlassungen zu dem Masterplan Veloinfrastruktur und dem Parkierungskonzept des motorisierten Individualverkehrs zeigen, dass die Stadtverwaltung keine sachlich begründeten Berichte zur Verfügung stellt, sondern tendenziös auf die politische Agenda ausgerichtet ist. Damit wird den Wählerinnen und Wählern der Zugang zu Informationen für eine faktenbasierte Entscheidungsfindung verweigert.

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CVP Stadt Bern

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