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Die CVP fordert eine Kulturförderung mit mehr Köpfchen anstatt Töpfchen

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Die CVP Stadt Bern hat diese Woche ihre Stellungnahme zur Kulturvernehmlassung eingereicht. Dabei geht sie mit der geplanten städtischen Kulturförderung hart ins Gericht.

Aufgrund der Vernehmlassungsunterlagen befürchet die CVP, dass…:

  • der Begriff Kultur verwässert wird. Mehr bedeutet nicht besser. Unter dem Jekami-Giesskannenprinzip leidet die Qualität!
  • die Förderkommission zu einem Laiengremium verkommt, das die inhaltliche Qualität nicht garantieren, dafür grosse Summen sprechen darf.
  • die inflationäre Kulturförderung nicht nur bereits bestehende Angebote konkurriert, sondern aufgrund des drohenden Überangebotes sogar verdrängt.
  • die kurzsichtige Kulturförderungskultur langfristig die traditionellen, erfolgreichen Institutionen schädigt (Stichwort Bundesmillion).

Kultur ist Kreativität und diese wird nicht besser, in dem man sie grossflächig mit Geld überschüttet und jede zweite Projekteingabe bewilligt. Wir fordern mehr Tiefe, anstatt Breite; mehr Augenmerk auf echte Qualität und infolgedessen das Setzen von Schwerpunkten.

Beachten Sie die ausführliche Stellungnahme der CVP zur Vernehmlassung [pdf, 126 KB].

Weitere Auskünfte:

  • Sibyl Eigenmann, Präsidentin CVP Stadt Bern, T 079 795 50 41
  • Milena Daphinoff, Stadträtin CVP, T 078 805 51 92

Kategorie: Kulturpolitik, Medienmitteilungen | Kommentar schreiben

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