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Henri-Charles Beuchat tritt aus dem Stadtrat zurück

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CVP-Stadtrat Henri-Charles Beuchat tritt per 3. Februar 2012 aus dem Stadtrat zurück. Der 43jährige Finanzfachmann Beuchat war seit Dezember 2007 im Stadtrat und betreibt als Selbständiger ein Beratungs- und Finanzunternehmen in Bern. Die wachsende Beanspruchung durch sein Unternehmen zwingt ihn, die Prioritäten im geschäftlichen Bereich zu setzen. Beuchat hatte sich im Stadtrat namentlich im Bereich der lokalen Wirtschafts. und Finanzpolitik engagiert. Er setzte sich insbesondere für tiefe Gebühren und Abgaben, liberale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und die Tourismusdestination Bern ein. Die CVP bedauert den Rücktritt des ausgewiesenen Finanzfachmanns. Sie wird die Nachfolge von Henri Beuchat im Hinblick auf seinen Rücktritt im Februar rechtzeitig regeln.

Zu den Hauptanliegen Beuchats im Stadtrat zählte die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wirtschaft: So engagierte er sich dafür, dass Bern für Touristen attraktiver wird, und setzte sich für liberalere Öffnungszeiten in Bern ein. Zudem gehörte die Optimierung des Managements und der Aufsicht über städtische Regiebetriebe zu seinen Steckenpferden. weiter engagierte er sich für eine Angleichung der Rahmenbedingungen in der öffentlichen Verwaltung an jene der Privatwirtschaft: So machte er sich bspw. stark für einen Primatwechsel bei den städtischen Pensionskassen. Mn der Öffentlichkeit machte er sich unter anderem mit seinem Einsatz für gastliche Freibäder und die Eisbahn auf dem Bundesplatz, aber auch für günstigere SBB-Tageskarten einen Namen.

Die CVPverliert mit Henri-Charles Beuchat einen originellen und engagierten Kopf im städtischen Parlament. Sie bedauert den Rücktritt Beuchats. CVP-räsident Michael Daphinoff: „Wir verstehen selbstverständlich, dass Henri Beuchat seine Prioritäten aus geschäftlichen Gründen neu setzen muss. Es bleibt uns nur, ihm für sein Engagement herzlich zu danken.“ Stadtrat Beuchat erklärt: „Ich erkläre meinen Rücktritt mit einem weinendem und einem lachenden Auge. Ich habe immer Freude gehabt an der Politik. Aber ich bin froh, dass ich nun noch besser fokussieren kann. Zudem bin ich überzeugt, meinen Sitz einer motivierten Person überlassen zu können, die sich mit vollem Engagement der Politik widmen kann.“

Stadtrat Beuchat wird namentlich deshalb bis Anfang Februar im Amt bleiben, weil bis zu diesem Punkt die Affäre Büschi im Stadtrat wird behandelt werden können. „Das System von Checks und Balances ist essentiell für ein funktionierendes Gemeinwesen. Deshalb will ich die Aufarbeitung dieses Falles noch abschliessen. Je nach Ausgang der Untersuchung wird zu entscheiden sein, ob die CVP zusammen mit alliierten Kräften Anstrengungen zur Errichtung eines unabhängigen Rechnungshofes nach dem Vorbild der welschen Kantone und Städte machen wird. Ein solcher Rechnungshof, der mit unabhängigen Experten, die vom Volk auf eine Amtsdauer von 6 Jahren gewählt würde, könnte Gewähr für eine faire Kontrolle bieten. Ob dies notwendig sein wird, wird der Schlussbericht zum Fall Büschi zeigen“, schliesst Henri Beuchat.

Medienmitteilung Rucktritt Henri-Charles Beuchat

Kategorie: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Henri-Charles Beuchat tritt aus dem Stadtrat zurück

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