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Geplantes Veloverleihsystem ist überrissen

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So begrüssenswert das Veloverleihsystem für Bern auch ist: Was der Gemeinderat hier plant, ist für eine Stadt von knapp 142’000 Einwohnerinnen und Einwohnern schlicht überrissen. Die CVP lehnt die für hiesige Verhältnisse völlig überdimensionierte Umsetzung ab. Die Stadt Bern braucht vernünftige Lösungen und keinen «Rolls Royce».

In der Stadt Wien stehen an 121 Stationen 1500 Fahrräder bereit – und das für gut 2.1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Der Stadt Bern ist das offensichtlich zu wenig. Für das Prestigeprojekt «Velo Bern» sind im Endausbau 200 Velostationen mit 2400 Velos vorgesehen. Hier kann etwas nicht stimmen.

«Es darf nicht das Ziel sein, um jeden Preis das grösste Verleihsystem der Schweiz zu haben», so der CVP-Stadtrat Michael Daphinoff. Zudem trifft es nicht zu, dass der Stadt keine Betriebskosten entstünden, wie der Gemeinderat in seiner Medienmitteilung behauptet. Die ersten fünf Jahre kosten unter dem nicht näher erläuterten Titel «Verpflichtungskredit» pro Jahr 276’000 Franken. Ob der Betrag nach fünf Jahren tatsächlich wegfällt, steht in den Sternen, ist angesichts der Erfahrung mit solchen Zahlungen allerdings unwahrscheinlich. Wofür dieses Geld verwendet wird, geht aus der Medienmitteilung des Gemeinderats nicht hervor. Die CVP lehnt eine solche Umsetzung ab und erwartet vom Gemeinderat einen definitiv vernünftigeren Vorschlag.

Für Rückfragen:

  • Michael Daphinoff (Stadtrat): 078 805 17 17
  • Peter Quadri (Präsident ad interim): 079 257 94 83

Kategorie: Allgemein, Medienmitteilungen, Verkehr | Kommentare deaktiviert für Geplantes Veloverleihsystem ist überrissen

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